Leni Lust

Buchstaben

Am Anfang war das Wort.

So.

Warum — um Gottes Willen! — denn gerade das Wort? Warum denn nicht die Idee oder der Gedanke? Haben die denn nicht auch schon die Kraft, zu bewegen?

Wäre mein Gedanke jetzt ein Bauxerl, würde er wohl im Mutterleib stecken bleiben und sich irgendwann einfach unbemerkt ins Nirvana schleichen, schon wegen dem Sieb, das ich mein Gedächtnis nenne. Bei Wunschkindern eine Katastrophe. Das Wort hingegen, wünschte ich manches Mal, sollte doch oft besser wieder zurückflutschen, wo es hergekommen ist, aber dann ist es zu spät.

Sprache ist nicht Nebensache.

PROXY. Die Stellvertreterin

Nach einer Imagination von Leni Lust.

Das Stück ist in altbewärter Kooperation mit dem Theater ASOU entstanden und hat uns viel Freude gemacht! Und glernt hamma auch was dabei. Nämlich, dass wir alle schon alte Hasen sind, die der Zeit hinterher hoppeln. Uraufführung war im November 2018 im Kristallwerk, Graz.

PROXY. Die Stellvertreterin - Szenenfoto

Die Handlung:

2028. Humanoide, selbstlernende Androiden halten Einzug in alle Haushalte. Die 54-jährige Grete Mortz hat sich nach dem Tod ihres Mannes in ihre Wohnung zurückgezogen und organisiert ihr Leben ausschließlich über das Internet. Ein Roboter, der den Haushalt abwickeln soll, kommt ihr da gerade recht. Die Androidin „Proxy“ wird Teil von Gretes Leben. Doch die Maschine entpuppt sich als komplizierter als gedacht: Proxy muss durch trial and error erst lernen, mit Grete und ihren Eigenarten umzugehen. Und Grete? Das menschliche Aussehen von Proxy lässt sie glauben, wieder unter Menschen zu sein. Doch findet sich „Emotion“ wirklich in der Programmierung der Androidin?

Ein futuristisches Kammerspiel über die Beziehung Mensch-Maschine: In einer Gesellschaft zwischen Technikeuphorie und Technikangst erkundet das Stück den Raum zwischen diesen Extremen – und zeigt, was der Mensch durch das Leben mit einer Maschine über sich selbst erfahren kann.

Team

Grete: Uschi Litschauer
Proxy: Birgit Unger
Regie & Text: Leni Lust
Coregie & Grafik: Michael Hofkirchner
Stück: Team (nach einer Imagination von Leni Lust)
Bühnenbild: Christina Weber nach der Idee von Leni Lust
Kostüm: Barbara Häusl
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Tondesign: Michael Merkusch
Produktionsleitung: Michaela Zottler
Fotos: Dagmar Leis

Gusti die Seegurke

Gusti die Seegurke

Ein Kinderhörspiel von und mit Leni Lust und Christoph Hofer

Ein Häufchen Gusti – das bin ich. Auch. Und zwar gar nicht so selten – fragen Sie meinen Mann. Diese entzückende Geschichte ist in Zusammenarbeit mit gar großartigen Menschen entstanden: Christoph Hofer, Miguel Herz-Kestranek, Ciro de Luca, Martin Haidinger, Ingeborg Gianni, Sebastian Wendelin, Robert Kolar, Alexander Hofer, Michael Köppel, Claudia Rohnefeld, Eva Käßmayer, Caroline Athanasiadis Dorothea Emma Kuchinka, Martin Pusch und Leni Lust. Uff.

Sie können bei iTunes die Gusti herunterladen. Wie viel schöner jedoch ist es, eine greifbare CD mitsamt dem kleinen, von mir gezeichneten Booklet in den Händen zu halten! Am besten Sie schreiben mir.

Wahnsinnsfrauen

Wahnsinnsfrauen ThAsou -9049 Web2

Eine Begegnung mit Clara Immerwahr-Haber, Virginia Woolf und Camille Claudel

Ein Stück, bei dem ich in Kooperation mit dem Theater ASOU Regie führen und auch das durch viele Improvisationen entstandene Szenenmaterial zu einem Theaterstück montieren und schreiben durfte. Uraufführung war 6. Nov. 2014 im Theater am Lend, Graz.

Team

Regie & Stück: Leni Lust
Regieassistenz: Michael Hofkirchner
Spiel & Stück: Ursula Litschauer, Veronika Mayerböck, Birgit Unger
Bühnenbild: Christina Weber
Kostüm: Barbara Häusl
Lichtdesign: Eugen Schöberl
Tondesign: Michael Merkusch
Produktionsleitung: Tockner/Litschauer

Rezensionen:
Kleine Zeitung
Krone

Wuaschd

WUASCHD

Was für ein Bahö! Mit der SchmähFa:BRIk durfte ich 2013-14 an dem Austrorock-Kabartett-Musikal WUASCHD arbeiten. Ich war sowohl als Regiesuse als auch als Scheiberling in Aufruhr und auch musikalisch hab ich so einiges Eitriges beigesteuert.

Der Ankünder:
Mit WUASCHD entführt Euch die SchmähFa:BRIk an einen Ort, der wienerischer gar nicht sein könnte. An den Reibungspunkt, den Schmelztigel der Wiener Gesellschaft. Zur Wiege des Wiener Schmähs: An Ernstls Wiener Würschtelstand.

3 Wünsche

Ein Kurzhörspiel von mir, das ich zu lieb hab, um es Ihnen nicht zum Besten zu geben. Ich habe es mit Johannes Spitzl zusammen eingesprochen und die Musik und das Sounddesign kommen von Christian Cermark. Es gibt auch Illustrationen von mir dazu:

3Wünsche

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